Gemeinsam für bessere politische Rahmenbedingungen

Die Gesundheit der Bevölkerung wird durch eine Vielzahl von individuellen, sozialen, sozioökonomischen wie gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst und kann daher insbesondere durch gebündelte Anstrengungen in allen Politikfeldern wirksam und nachhaltig gefördert werden.
Aufbauend auf dieser Erkenntnis wurde die Strategie Health in All Policies (HiAP) (dt. „Gesundheit in allen Politikfeldern“) entwickelt, die auf eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik durch die verstärkte Berücksichtigung des Themas Gesundheit in allen politischen Sektoren mit ihren jeweils spezifischen Zielen und Prioritäten abzielt. (siehe www.gesundheitsziele-oesterreich.at)
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Rahmen-Gesundheitsziele WHO

Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitserklärung (WHO) betonten 1998 in einer Grundsatzerklärung, dass es zu den Grundrechten eines jeden Menschen gehört, sich der bestmöglichen Gesundheit erfreuen zu können. Die Verbesserung der Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen stellt demnach das Ziel der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung dar. Die Mitgliedstaaten erklären
des Weiteren, dass sie sich den ethischen Konzepten von Chancengleichheit, Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und einer Perspektive, die unterschiedliche Bedürfnisse von Männern und Frauen berücksichtigt, verpflichtet fühlen. Einer „Politik der Gesundheit für alle“ soll durch regionale und nationale Konzepte und Strategien Wirkung verliehen werden. „Ist das gesund?“ – diese einfache Frage sollte zunehmend in wichtige Entscheidungen von gesellschaftlicher Tragweite einfließen.

Rahmen-Gesundheitsziele im Bundesland Salzburg

Die Länder Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark haben eigene Gesundheitsziele definiert und veröffentlicht. Tirol und Vorarlberg orientieren sich an den Gesundheitszielen der WHO. Burgenland, Kärnten und Wien entwickeln eigene Gesundheitsziele. Nähere Informationen zu den publizierten Gesundheitszielen der Länder: siehe Download


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