Ein Kompetenzzentrum entsteht!

Die „Selbsthilfefreudlichen Krankenhäuser“ haben in ihren Leitbildern und Dokumentationen die Verpflichtung zur Einhaltung der Qualitätskriterien ausgewiesen.
Der Dachverband hat die Funktionen der Drehscheibe und Brückeninstanz einerseits zwischen ihren Mitgliedern, den Selbsthilfegruppen, und andererseits mit den „zertifizierten“ Krankenhäusern und deren benannten Vertretungen.

Ausgangssituation

Der Dachverband Selbsthilfe Salzburg hat seit dem Jahre 2011 mehrere Krankenhäuser im Bundesland Salzburg mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet, u.a. das Kardinal Schwarzenberg‘sche Krankenhaus Schwarzach, die drei Landeskliniken der SALK, (CDK, LKH und Klinik St. Veit), und die a. ö. Krankenhaus Zell am See GmbH.
Die a.ö. Krankenhaus Oberndorf GmbH, steht kurz vor der Verleihung. Die „Selbsthilfefreudlichen Krankenhäuser“ haben in ihren Leitbildern und Dokumentationen die Verpflichtung zur Einhaltung der Qualitätskriterien ausgewiesen.
Der Dachverband hat die Funktionen der Drehscheibe und Brückeninstanz einerseits zwischen ihren Mitgliedern, den Selbsthilfegruppen, und andererseits mit den „zertifizierten“ Krankenhäusern und deren benannten Vertretungen.
Patientenorientierung und Begegnung auf Augenhöhe mit Patient/innen und deren Angehörigen sind Leitprinzipien ärztlichen sowie pflegerischen Handelns. Die Selbsthilfegruppen ihrerseits müssen lernen die Betroffenenkompetenz sichtbar machen, zu benennen, zu beschreiben, um sie besser implementieren zu können.
Dieser Hintergrund hat den Dachverband Selbsthilfe Salzburg veranlasst, erstmals in Österreich ein „Modellseminar“ zur Betroffenenkompetenz im Vorjahr anzubieten. Die Auswertung dieses Workshops zeigt deutlich, dass der richtige Einstieg in eine Weiterentwicklung des Projektes der „Selbsthilfefreundlichen Krankenhäuser“ gewählt wurde.

Grundlagen

Die Grundlagen für das Projekt sind das “Knowhow“ der bisherigen Akteure/innen, das Erfahrungswissen der Selbsthilfegruppen, die Dokumentationen und Konzepte.

  • Musterordner für die Krankenhäuser
  • Ergebnisse der Visitationen
  • Selbstbewertungsergebnisse
  • Stationsleitungsberichte, Jahresberichte
  • Protokolle der „Jour fixe“
  • Aufgabenprofil der Selbsthilfebeauftragten im Vertrag
  • Internetauftritte der Krankenhäuser
  • Berichte des Qualitätsmanagements
  • Erfahrungen der Selbsthilfegruppen
  • Auswertung der Module „Betroffenenkompetenz“ ab 2013

Ziele/ Teilziele

  • Weiterentwicklung und Optimierung des Projektes „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“.
  • Überprüfung der acht Qualitätskriterien auf ihre Umsetzbarkeit.
  • Konzeptionierung von Modellseminaren zum Qualitätskriterium 6,“
    Interne Fortbildung für Mitarbeiter/innen in den Krankenhäusern
  • Entwicklung von Praxisbeispielen zum Qualitätskriterium 7.
  • Überarbeitung des Leitfadens „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“.
  • Dokumentation von „Good-Practice“ Beispielen.
  • Weiterentwicklung des Moduls „Betroffenenkompetenz“.
  • Präsentation des Projektes der politischen Gesundheitsöffentlichkeit.


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