Änderung der Invaliditätspension

Ab 1. Jänner 2014 gibt es für Menschen, die jünger als 50 Jahre alt und unselbständig beschäftigt sind, keine befristete Invaliditätspension (bzw. Berufsunfähigkeitspension) mehr. Ist jemand vorübergehend so schwer krank, dass er nicht arbeiten kann, erhält er künftig für diese Zeit von der Krankenkasse ein Rehabilitationsgeld (verlängertes Krankengeld) sowie Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Wer aufgrund der Erkrankung seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann, soll umgeschult werden und erhält in dieser Zeit Umschulungsgeld vom Arbeitsmarktservice. 

Ist die Invalidität dauerhaft oder eine berufliche Umschulung nicht zweckmäßig und zumutbar, dann besteht Anspruch auf eine unbefristete Invaliditätspension. Für Menschen, die am 1. Jänner 2014 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben, ändert sich an der bisherigen Rechtslage nichts. Für sie gibt es nach wie vor befristete I-Pensionen.

Nähere Informationen:
http://www.sozialministerium.at//site/Soziales/Pensionen/Grundsatzfragen_Berichte_und_Studien/_IP_Neu_Die_Reform_der_Invaliditaetspension

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